Immobilienbewertung
Eine sachliche, nachvollziehbare Grundlage für Entscheidungen rund um Ihre Immobilie.
Wann eine Immobilienbewertung sinnvoll ist
Eine Immobilienbewertung hilft immer dann, wenn Entscheidungen anstehen und eine sachliche Einordnung gefragt ist. Sie schafft Transparenz, ersetzt Annahmen durch Fakten und bildet eine belastbare Grundlage für Gespräche, Planungen und weitere Schritte.
Scheidung oder Trennung
In familiären oder rechtlichen Situationen sorgt eine neutrale Bewertung für Klarheit, Fairness und nachvollziehbare Lösungen.
Erbschaft oder Nachlassregelung
Eine sachliche Wertermittlung unterstützt eine transparente Nachlassabwicklung und erleichtert die Entscheidungsfindung innerhalb der Erbengemeinschaft.
Verkaufsvorbereitung oder Kaufentscheid
Vor einem Verkauf oder Kauf hilft eine Bewertung, den Markt realistisch einzuschätzen und Entscheidungen fundiert vorzubereiten.
Sachlich. Neutral. Unabhängig.
Eine Immobilienbewertung erfordert fachliche Distanz und eine klare Methodik.
Ziel ist eine realistische Einordnung Ihrer Immobilie im aktuellen Marktumfeld.
Unabhängig und nachvollziehbar
Transparent hergeleitet und verständlich
Regional eingeordnet und fachlich fundiert
Unsere Spezialgebiete
- Ein- oder Mehrfamilienhäuser
- Eigentumswohnungen
- Stockwerkeigentum
- Bauernhäuser
- Gemischte Nutzungen
- Objekte im Baurecht
- Gewerbe und Industrie
- Wohnrecht/Nutzniessung
- Bauland und Entwicklungsgrundstücke
- Spezielle Ausgangslagen oder Einzelobjekte
Der Weg zur Immobilienbewertung
Eine verlässliche Immobilienbewertung entsteht Schritt für Schritt. Unser Vorgehen ist klar strukturiert, nachvollziehbar und auf Ihre Fragestellung ausgerichtet.
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1. Erstgespräch & Zielklärung
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2. Objektanalyse
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3. Markt- & Vergleichsanalyse
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4. Wertermittlung
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5. Bewertungsentwurf
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6. Feedbackrunde & Finalisierung
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7. Übergabe der Bewertung
Erstgespräch und Zielklärung
Klärung des Anlasses und des Verwendungszwecks der Bewertung. Die Fragestellung bestimmt Tiefe, Methodik und Fokus der Analyse.
Objektaufnahme
Erfassung der relevanten Objektmerkmale sowie Sichtung der vorhandenen Unterlagen zur Immobilie.
Markt- und Vergleichsanalyse
Einordnung anhand regionaler Marktdaten und vergleichbarer Objekte.
Wertermittlung und Ausarbeitung
Herleitung des Marktwerts nach anerkannten Bewertungsmethoden.
Bewertungsentwurf
Erstellung eines ersten Bewertungsentwurfs als Grundlage für die inhaltliche Prüfung und Rückmeldung.
Feedbackrunde und Finalisierung
Einarbeitung von Rückmeldungen und Präzisierungen. Abschluss der Bewertung in finaler Form.
Übergabe der Bewertung
Die Immobilienbewertung ist vollbracht und kann Ausgangspunkt für ergänzende Abklärungen oder eine weiterführende Beratung sein.
Sie stehen vor einer wichtigen Entscheidung?
Gerne klären wir in einem persönlichen Gespräch, ob und in welchem Umfang eine Immobilienbewertung für Ihre Situation sinnvoll ist.
Häufige Fragen zur Immobilienbewertung
Eine Immobilienbewertung wirft oft Fragen auf – insbesondere dann, wenn wichtige Entscheidungen anstehen. Hier finden Sie Antworten auf häufige Themen rund um Ablauf, Inhalt und Einsatz einer Immobilienbewertung.
Wann ist eine Immobilienbewertung sinnvoll?
Eine Immobilienbewertung ist immer dann sinnvoll, wenn Klarheit benötigt wird. Typische Anlässe sind die Vorbereitung eines Verkaufs oder Kaufs, eine Erbschaft, eine Trennung oder andere persönliche oder rechtliche Fragestellungen. Auch ohne konkreten Anlass kann eine Bewertung helfen, den aktuellen Marktwert sachlich einzuordnen.
Wie wird der Wert einer Immobilie ermittelt?
Der Marktwert (Verkehrswert) entspricht dem Preis, der bei einem Verkauf unter normalen Marktbedingungen zwischen sachkundigen Parteien erzielt werden kann.
Grundlage der Bewertung ist die Ertragswertmethode. Je nach Objektart werden ergänzend die Barwertmethode, eine Sach- bzw. Realwertbetrachtung oder bei unbebautem Land die Vergleichswertmethode beigezogen.
In die strukturierte Analyse fliessen insbesondere ein:
- Makro- und Mikrolage
- Zonenzugehörigkeit und Nutzungsmöglichkeiten
- Zustand der Immobilie
- Parzellenform und -grösse
Die Gliederung erfolgt nach dem Multi Element Value System (MEV), wodurch sämtliche positiven und negativen Wertelemente systematisch erfasst und nachvollziehbar bewertet werden.
Was sind wertbeeinflussende Dienstbarkeiten?
Dienstbarkeiten sind rechtliche Belastungen oder Nutzungsrechte, die mit einer Immobilie verbunden sein können. Dazu zählen beispielsweise Wegrechte, Leitungsrechte, Wohnrechte oder Nutzniessungen.
Solche Dienstbarkeiten können den Wert einer Immobilie beeinflussen, da sie die Nutzung einschränken oder bestimmte Rechte Dritten einräumen. Im Rahmen einer Immobilienbewertung werden bestehende Dienstbarkeiten geprüft und in der Wertermittlung sachlich berücksichtigt.
Welche Rolle spielt die Immobilienbewertung in der Nachfolgeplanung eines Unternehmens?
In der Nachfolgeplanung schafft die Immobilienbewertung Transparenz über den Wert betrieblicher Immobilien und dient als sachliche Entscheidungsgrundlage.
Eine fundierte Bewertung unterstützt die faire Aufteilung von Vermögenswerten, erleichtert Gespräche zwischen den beteiligten Parteien und bildet eine belastbare Basis für vertragliche, steuerliche oder strategische Entscheidungen im Rahmen der Nachfolgeplanung.
Welche Einträge im Grundbuch beeinflussen den Wert einer Immobilie?
Grundbuchliche Einträge können den Verkehrswert einer Immobilie wesentlich beeinflussen. Dazu zählen insbesondere sogenannte wertbeeinflussende Dienstbarkeiten, Vormerkungen und Anmerkungen.
Typische Beispiele sind:
- Baurechte
- Wohn- oder Nutzniessungsrechte
- Parkplatz- oder Mitbenützungsrechte
- Bauverbote oder Baubeschränkungen
- Vor-, Kauf- oder Rückkaufsrechte
- Vorgemerkte Mietverträge
Im Rahmen einer Immobilienbewertung werden diese Einträge sorgfältig geprüft, da sie Nutzungsmöglichkeiten, Verfügbarkeit und wirtschaftliche Rahmenbedingungen direkt beeinflussen.
Erfolgt die Immobilienbewertung unabhängig von einem Verkauf?
Ja. Die Immobilienbewertung erfolgt unabhängig von einem Verkaufsauftrag. Sie dient in erster Linie als sachliche Entscheidungsgrundlage. Ob ein Verkauf, Kauf oder eine andere Nutzung daraus entsteht, bleibt offen und wird nicht vorausgesetzt.
Welche Immobilien können bewertet werden?
Einfamilienhäuser, Wohnungen, Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industrieliegenschaften, Bauland sowie Grundstücke im Baurecht. Auch Spezialliegenschaften wie Altersheime, Parkings, Tankstellen oder nicht landwirtschaftlich genutzte Bauernhäuser können von Kobi Immobilien bewertet werden.
Je nach Fragestellung werden zudem besondere Konstellationen berücksichtigt, etwa Wohnrechte oder Nutzniessungen, Immobilien im Rahmen von Erbschaften oder Nachfolgeregelungen. Entscheidend ist nicht die Objektart, sondern der Zweck der Bewertung und die konkrete Ausgangslage.
Wie lange dauert eine Immobilienbewertung?
Die Dauer einer Immobilienbewertung hängt von der Fragestellung und der Komplexität der Immobilie ab. In der Regel liegt der Zeitraum zwischen zwei und vier Wochen.
Der konkrete Ablauf und der zeitliche Rahmen werden in unserem Erstgespräch festgelegt und transparent kommuniziert.
Was erhalte ich am Ende der Bewertung?
Sie erhalten eine schriftliche Immobilienbewertung mit einer nachvollziehbaren Herleitung des ermittelten Werts. Die Bewertung wird als PDF bereitgestellt und auf Wunsch zusätzlich in gedruckter Form übergeben.
Das Dokument dient als fundierte Entscheidungsgrundlage und kann je nach Situation für weitere Abklärungen, Gespräche oder Planungen herangezogen werden.
Weitere Kobi Kompetenzen
Ergänzend zur Immobilienbewertung begleiten wir Sie auch in weiteren Immobilienfragen.
